Hi Ihr Lieben,
Wie Ihr sicher gelesen habt, ging vergangenes Wochenende in Österreich das "Festival of Speed" über die Bühne. Organisiert in Zusammenarbeit der Lotus Motorsport Community und des Club Lotus Österreich.
Ein herzliches Dankeschön möchte ich unbedingt an Alexander Korab und Ronald Muzatko aussprechen, die sich aufopfernd um die Organisation gekümmert haben und alle Teilnehmer perfekt im Griff hatten. Bis auf eine geknickte vordere Clamshell an einer österreichischen Elise und einen leicht beschädigten Formel Wagen ging es ohne Zwischenfälle ab. 27 Fahrer wurden in drei Gruppen eingeteilt, wobei die Einteilung nach eigener Einschätzung erfolgte. Von den Rennstrecken Anfängern bis zu den Experten. Die Expertengruppe hatte das besonders schwere Los in einem sehr stark gemischten Feld zu fahren. Waren in der Gruppe A bis auf einen Europa und einen wunderschönen Lotus 11 (pilotiert von Alexander Korab selbst) nur Elisen unterwegs, durften sich die Elise Fahrer in der Gruppe C durch Formel Wagen und Porsche kämpfen.
Das Teilnehmerfeld gesamt:
13 x Elise von 120 PS bis 200 PS
3 x Europa
1 x Formel Ford
4 x Formel V
1 x Marcos Mini (die Kampfgelse)
2 x Porsche 911
1 x Audi S3
Die Rennstrecke:
Der Wachauring ist ein rel. kleiner Kurs mit rund 1,2 km Länge und einer Breite von ca. 10 - 15 m (natürlich zu wenig). Der Rundenrekord liegt bei rund 34 Sekunden. Auslaufzonen sind zwar vorhanden, man sollte sich aber besser vorher überlegen, an welcher Ecke man versucht einen besseren Bremspunkt zu finden. Deshalb endete auch eine Vollbremsung mit dem Aufschlag in einem Reifenstapel. Die Elise klappte die Nase ein und später wieder aus, aber die Bruchkanten waren nicht zu übersehen. Bei einem grösserem Zwischenfall mit einem Formel Wagen mußte sogar das Rennen kurz unterbrochen werden, weil sich das Fahrzeug im Reifenstapel verfangen hatte und zur Hälfte in der Bremszone der Schikane stand. Bei beiden Zwischenfällen wurde niemand verletzt.
Es konnte, dank der perfekten Planung, ausführlich gefahren werden. Jede Gruppe fuhr vier Turns zu je 20 min, wobei die ersten drei Durchgänge zum Training für die spätere Gleichmässigkeitsprüfung dienten. Im vierten Durchgang wurde eine Runde als Referenz herangezogen. Danach startete jeder Fahrer zu einer letzten Fahrt des Tages für drei Runden, wobei man darauf Wert gelegt hat, dass niemand durch ein anderes Auto blockiert wird und eine Zeit fahren kann welche möglichst nahe an der Referenzrunde liegt.
Die Wertung:
1. Thomas Trinko ----------------- Elise ----------------- Gap 6/100 s
2. Wolfgang Vogel --------------- Elise ----------------- Gap 12/100 s
3. Ronald Muzatko --------------- Elise ----------------- Gap 13/100 s
4. Katharina Sch. ----------------- Elise ----------------- Gap 14/100 s
5. Hannes Doblhofer ------------- Porsche 911 ------- Gap 21/100 s
die dabei gefahrenen Referenzzeiten:
1. Andreas Rektenwald ------------ Elise 190PS/A038 -------- 40,95 s
2. Wolfgang Vogel ------------------ Elise Std./A038 ----------- 40,97 s
3. Rouven Wazynski ---------------- Elise Std./A038 ----------- 41,15 s
4. Ronald Muzatko ----------------- Elise 111s/A038 ----------- 43,05 s
5. Thomas Trinko ------------------- Elise Std./P Zero ---------- 43,31 s
Rouven ist allerdings in einem der früheren Durchgänge eine 40,6 s gefahren und hält damit die Tagesbestzeit !!!
Ein Dankeschön möchte ich auch an unsere freiwilligen Helfer mit den Stoppuhren, Heidi, Hans-Jörg und Stefan und natürlich an alle Streckenposten richten.
Das Highlight des Tages:
Raimund Funiak kam mit seinem bis ins kleinste Detail wunderschön aufgebauten Lotus 69 Formel 2 und zeigte uns nicht nur wie 108dB klingen, sondern drehte auch ein paar Runden auf der Strecke. Eine absolut beeindruckende Show.
Der Abend gestaltete sich in Form eines Ritteressen auf der Schallaburg in unmittelbarer Nähe des Wachauring. Nein, El-Tekki, heutzutage wirft man die Knochen nicht mehr einfach hinter sich !
Am Sonntag versammelte sich eine Gruppe von 12 Elisen auf dem Parkplatz des Stift Melk um zu einer gemeinsamen Fahrt durch die, mittlerweile schon weit bekannte, Kalte Kuchl aufzubrechen. Später gesellte sich noch eine 13. Elise und ein Esprit zu uns. Leider setzte am frühen Nachmittag doch noch der Regen ein, den uns der Wetterbericht eigentlich für das ganze Wochenende versprochen hatte. Damit trennte sich die Gruppe, da einige doch einen weiteren Weg nach Hause hatten.
Danke, Ronald, für die Organisation und hoffentlich lässt du dich nicht durch deine miese Rundenzeit beirren und organisierst bald wieder etwas in dieser Richtung. Du hattest mit dem hohen Mehrgewicht deiner "S" auch keine reelle Chance. 😄
Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen mit allen Teilnehmern
Euer wov
PS: Hier gibt es in Kürze Fotos und Videos