Wenn sich rund 40 Elisen zum zweitägigen Stelldichein und Fahrdichheiss auf dem Anneau du Rhin treffen, kann man was erleben. Samstag 40x30 Minuten Training mit Transpondern (Jede Runde wird auf 1/100 genau gemessen). Es war heiss, und die Gummiteile und Gummi-Tropfen flogen nur so. Heisse Kämpfe und Duelle um Positionen und Rundenzeiten. Manch einer musste schon bald die Bremsbeläge wechseln, welche dann auf dem Rennplatz prompt knapp wurden (Typischer Satz eines Elisenfahrers: "Wer hat noch Bremsbeläge??"). Und auch Abflüge blieben nicht aus - mit 50 km/h in den Reifenstapel vor der Mauer in der Start- und Zielkurve? Hattenwer. Sonntag zuerst Slalom mit 2 Trainings- und 3 Rennläufen. Die Belastung der Elisen forderten die ersten technischen Opfer. Dann Rundstreckentraining, wieder mit Transpondern. In der Königsklasse der Kampf zwischen getopter 190er und getunter Exige. 1.26 ist die Vorlage (mit Schickanen). Am Abend waren die Anhänger knapp. 2 x Kupplungsleitung gebrochen (offenbar ein Schwachpunkt, da in der letzten Zeit häufig aufgetreten), einmal Zündung ex, einmal Kupplung verheizt, dann die Abflüge. Um 21.30 Uhr haben wir das erste Mal in Zürich Elisen abgeladen. Dann die 150 km wieder zurück nach Anneau Elisen holen. Um 03.30 bin ich völlig erschöpft, aber zufrieden ins Bett gesunken. Oh, war das ein Wochenende!
Hans