Hallo Leute,
ich lese hier zwar schon seit geraumer Zeit mit, hielt es aber eher für unangebracht sich hier als „Markenfremder“ zu Themen zu äußern. Die Speedsterdiskussion habe ich die Tage übrigens sehr genossen.
Lars ist mein Name und meine Heimat ist südlich von Lüneburg im hohen Norden. Nicht gerade eine Gegend mit einer bestechenden Lotus-Dichte, wobei ich manchmal einen Caterham hier herumbrausen sehe.
Knapp drei Jahre ist es nun her, dass ich eher aus einer Laune heraus bei Bernd Feistle und Martin Kienzler eine Lotus Elise R zur Probe gefahren habe. Es war Liebe auf den ersten Blick. Bei Need for Speed gab es kein anderes Auto mehr.
Obwohl eigentlich klar war, dass ich das Auto nicht kaufen würde, bespaßte Herr Feistle mich bestimmt zwei Stunden mit der flotten Engländerin. Es gab sogar Kaffee.
Ich ging mit den Worten, dass ich eines Tages einmal wiederkommen würde…
Tja, gestern war es nun soweit und ich nahm meine neue Freundin mit zittriger Hand im Schwarzwaldland von Herrn Kienzler entgegen. Eine wundervoller Elise in graphitgrau aus dem Jahrgang 2008 und wenigen Kilometern auf der Uhr wollte bis nach Hause gefahren werden.
Seit gestern Nacht (ich bin es wg. Bodennebel und Aberglaube gemütlich angegangen) parkt sie nun also mit ihrem fröhlichen Lächeln in meiner Garage.
Ich glaube 50% meiner Nachbarschaft mag mich nun nicht mehr.
Um dieses Defizit in meinem gesellschaftlichen Karma auszugleichen, schwinge ich gleich ein großes „Moin“ in die Runde und bin mir sicher, dass man sich irgendwann einmal über die Weg fährt [:)]!
Nicht zu vergessen meinen besten Dank an BF-Sportwagen und dem Funcar-Center in Villingen. Das Gefühl Enthusiasten vor sich zu haben und keinen schnöden „Ich-gebe-dir-meine-Oma-oben-drauf-und-diese-Tüte-Gummibärchen“ – Autoverkäufer hat mir gut gefallen. Es gab auch wieder Kaffee.
Jetzt muss ich hier oben nur noch eine tüchtige Werkstatt finden…
Daher viele Grüße aus Norddeutschland,
Lars