Hallo Freunde des Wahnsinns,

Seit Monaten zerbreche ich mir bereits den Kopf wegen einer würdigen Trackday Veranstaltung im Oktober. Geplant war zuerst ja wieder der Riejka – Kroatien Trip, aber Irgendwie will das dieses Jahr nicht klappen, die Termine die ich will bekomme ich nicht, außerdem ist Kroatien erst ab 2013 bei der EU, was dann für uns die Anreise im Rennwagen wesentlich vereinfachen wird (Stichwort Carnet ATA)

Wie kann man ein supergeiles Wochenende in Riejka, bzw Radical Fahren in Abu Dhabi überhaupt noch toppen ? (zu einem vernünftigen Budget!)

Mir schwirrt was irres durch den Kopf – der „PRU Trackday Triathlon“

Die Details:

bOktober 2012[/b]

bDonnerstag[/b]

Anreise nach Ungarn – Savar (100 km von Wien)

Bezug des 4* Hotels

Gemeinsames Abendessen im Hotel

bFreitag[/b]

Trackday & Timeattack am Pannoniaring

Hochmoderne Rennstrecke die allen Sicherheitsanforderun¬gen genügt und super anspruchsvoll ist. Schnelle Abschnitte wechseln urplötzlich mit langsamen Passagen, schnelle Richtungswechsel, Gefälle, Bodenwellen, …

Naja zu diesem Ring gibt es wohl nicht zu viel zu sagen, außer dass er einfach süchtig macht. Einer der wirklich ganz schwierigen Rennstrecken.

Schwierig aus dem Grund, weil man einfach nie auslernt – wer schnell sein will brauch nicht unbedingt das Beste Auto aber den Besten Fahrer. Schnelle Kurvenkombinationen – die nach ein paar Stints auf einmal Sinn machen und flüssig von der Hand gehen. Ein Fixpunkt auf dem jährlich Kalender – super zum Ausloten des Fahrzeugs. Die Strecke kann Differenzen von bis 3 Sekunden pro Rundenzeit aufweisen – je nach Witterung (immer im trockenen Zustand natürlich) – momentan beste mir bekannte Lotus Zeiten – Peter Entenfellner (2:07 auf Semis) & Markus Nikowitsch (2:05 auf Slicks)

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Gemeinsames Abendessen im typisch ungarischen Lokal

bSamstag [/b]

Am späten Vormittag Aufbruch in Richtung Slowakei, nach ca 2 Stunden erreichen wir den Slovakiaring.

Wir werden hier eine „late afternoon“ session absolvieren – wieder mit dabei die Transmitter und dem Time Attack Spaß sind keine Grenzen gesetzt.

Die Rennstrecke ist unglaubliche 5800 m lang, also 400 Meter länger als Brünn, und 12 Meter breit. Die über 900 Meterlange Zielgerade ist 22 Meter breit.

Gleich zu Beginn der Runde wird eines unmissverständlich klar: Das hier ist eine der verdammt schnellsten Strecken auf diesem Planeten. Die Tribüne in der Mitte der Geraden ist längst vorbeigeflitzt aber trotzdem bleibt das Gaspedal noch eine gefühlte Ewigkeit auf Anschlag...

Die Strecke begeistert und sticht garantiert mitten ins Emotionszentrum jedes gaskranken Benzinjunkies. Sie setzt angesichts der im Namen der F1 seit Jahren praktizierten Kastrationswut an vielen alten Rennstreckenlegenden einen Gegenakzent der mit Sicherheit internationales Aufsehen erregen wird. Stichwort Sprunghügel – KRANK !

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Nach einer 2 stündigen Session verabschieden wir uns wieder und machen uns auf die Reise nach Brünn, welches wir nach ca 1,5 Stunden Fahrt erreichen.

Gemeinsames Abendessen im Hotel

bSonntag [/b]

Automotodrom Brno (Brünn) – der Masaryk-Ring, mit mehr als siebzigjähriger Tradition, sichert der Stadt Brno eine bedeutende Position in der Welt des Motorsports.

Traumhaft bezeichnet die Anlage in Tschechien wohl am treffensten! Die Strecke bietet Steigungen bis zu 8 Prozent. Der tiefste Punkt liegt 70 Meter tiefer als die Boxenanlage. Es ist einfach ein Traum die 5400 Meter unter die Räder zu nehmen. Die Kiesbetten und Auslaufzonen sind sehr gross. Die Boxenanlage und das Fahrerlager sind erst wenige Jahre alt und in einem gepflegten Zustand Brünn ist fester Bestandteil des Moto-GP-Kalenders. Somit sind alle Paramater bezüglich Sicherheit und Infrastruktur erfüllt. Die Strecke ist herrlich in die Landschaft integriert, der Streckenverlauf ist gekennzeichnet durch die Breite der Strecke und Bergauf- und Bergabpassagen. Aufgrund der Breite der Rennstrecke (15m) gilt Brünn gemeinhin als die "Autobahn" unter den Rennstrecken. Durch die vielen Vollgasanteile der Strecke ist Brünn sehr schnell.

Wer einmal in Brünn war, kommt immer wieder!

Diese Strecke ist wirklich das Petrol - Nirvana für mich persönlich – deswegen eine kleine Beschreibung um was es genau geht:

Am Ende der Start- / Zielgeraden mit viel Speed (200+) munter in die 180°-KEHRE hinein, Kurvenausgang bei ca 150. Brünn-Kenner wissen, dass es hier eine Bodenwelle gibt! Der leichte Linksbogen kann mit Vollgas genommen werden und stellt keine Anforderungen an den Fahrer. Die folgende Links- / Rechts lenkt man möglich spät ein und hält sich links von der Bodenwelle. Beim Rausbeschleunigen nutzt der Könner die gesamte Streckenbreite.

Durchgeladen fliegt man auf Turn 4 zu die man außen anbremst. Insider bezeichnen den Streckenabschnit auch als "Omega" .Die nächste Links lenkt man spitz ein, lenken die folgend Links-/Rechts-Kombination spät ein, raus aufs Curb und nehmen den Schwung auf die nächste Gerade mit.

Die Rechts (Vorsicht die Kurve hängt nach außen) am Ende der Geraden wird wiederum mit viel Speed genommen, und es geht durch eine leichte Senke auf die Schikane (Links/Rechts) zu, die jeweils innen durchfahren wird. Hier ist Schwung besonders wichtig, da die Schikane in eine Steigung mündet. Leistung, Leistung und nochmals Leistung ist hier die Zauberformel.

Wer hier nicht "verhungert" fliegt auf eine flüssig zu fahrende Links-/Rechts-Kombination zu, die man von außen kommen, spät einlenkt um in der folgenden Rechts früh am Scheitelpunkt zu sein. Die Kurve mündet auf die Zielgerade und macht sehr stark auf, hier ist also eine saubere Linie gefragt um möglichst viel Schwung auf die Zielgerade mit zu nehmen.

Die Kurve Ende Start-/Ziel wird von außen kommend mit viel Speed eingelenkt, und eine neue Runde beginnt.

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Die Insider wissen – dass Brünn ganz schwer zu „buchen“ ist, wegen der Kosten. Der Histocup fährt auch nicht mehr, da man hier 70.000,- für das WE wollte. Trackday Veranstalter sind kaum mehr zu finden – unser letzter „Notnagel“ – die schweizer Kabinenroller sind jetzt auch noch weggebrochen – also das ist eine der ganz wenigen Occasionen – don‘t miss it!

Altes Video – LEIDER GEIL

Gemeinsames Ritteressen in der Umgebung von Brünn

bMontag[/b]

Individuelle Abreise

bDie Kosten:[/b]

ca 900,- pro Mann & Nase

4 Nächtigungen

2 Halbpension

1 ungarischer Abend

1 tschechischer Ritterabend

1 Trackday Pannoniaring

1 Trackday Slovakiaring

1 Trackday Brünn

Das ist mal so ein grober Entwurf, aber das scheint mir ein nettes Event zu sein –

ganz nach meinem Geschmack [:p]

Es wird dann eine Gesamtauswertung der Zeiten geben – wer insgesamt in welcher Klasse auf 3 Rennstrecken wirklich am schnellsten ist….

Jetzt hängt es davon ab wer allgemein sinteresse hat so etwas zu unternehmen – gerade für Leute die diese Rennstrecke nicht vor der Haustüre haben, die einmalige Gelegenheit diese Superkombo zu genießen.

Freue mich auf Rückmeldungen und Input

Lg

Stefan 🏎️