Ich kenne nicht die Technik, die hierfür auf dem Markt angeboten wird, aber es handelt sich wohl um ein Gemisch aus Stickstoff und Sauerstoff, welches der Verbrennungsluft zugeführt wird.
Das Gemisch soll die Verbrennungsluft besser verbrennen lassen, dadurch, das es die Luft schwerer macht; einerseits durch einen höheren Sauerstoffgehalt, andererseits durch die Kühlung durch Stickstoff.
So weit, so gut (man korrigiere mich bitte, wenn ich etwas falsch darstelle, oder sonstwie nicht verstanden habe).
Viele von Euch haben bestimmt in Ihrer Jugend Experimente mit Kleinstkrafträdern o. ä. durchgeführt. Ich erinnere mich an Nitromethan (=Modellflugzeug-Benzin) aus der Apotheke, welches mit einer kleinen Spritze zerstäubt in das Ansaugrohr gedrückt wurde.
Alle scheinen erwachsen geworden zu sein, und wollen jetzt, wie die Großen an der Elly weitermachen (oder an anderen Fahrzeugen).
Da wir die Vorteile von NO2 kennen, können wir auch den kleinen Nachteil mal nennen: Stickstoff kühlt nur, zündet aber nicht besser.
Wir kaufen uns also zwei Gasflschen, die man bei jedem Gashändler bekommt:
1x Sauerstoff und 1x STickstoff.
Das Sauerstoff wird über ein Ventil in das Ansaugrohr geleiten, vermischt sich mit der Umgebungsluft (normaler Sauerstoffgehalt ca. 20%), und verbrennt anschließend besser.
Doch bevor es in den Brennraum gelangt, leiten wir es noch durch einen von uns modifizierten Wärmetauscher, der z. B. einmal ein Ladeluftkühler gewesen sein kann. Wicht ist, daß es ein Luft/Luft wärmetauscher ist.
Da das kühlen unkomprimierter Ansaugluft mit Umgebungstemperaturen völlig sinnlos ist, müssen wir unseren Stickstoff verwenden, um unter die Umgebungstemperatur zu kommen. Der Wärmetauscher muss also eine Aussenkammer haben, in der wir den Stickstoff leiten, wobei die durch die Innenkammer strömende Ansaugluft heruntergekühlt, un damit schwerer wird.
Hat das schon jemand ausprobiert, will das jemand ausprobieren?
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